Corona hat uns wieder im Griff – aber nur fast

Gerade hatten wir begonnen, uns von dem Lockdown aus dem Frühjahr zu erholen: Es gab wieder Ausflüge, Spaziergänge, sportliche Aktivitäten. Auch die Fahrradwerkstatt hatte wieder geöffnet. Schon planten wir Deutschunterricht für die neu in unsere Stadt zugewiesenen Flüchtlinge. Für alle diese Aktivitäten waren entsprechende Hygienekonzepte entwickelt. Auch die Räumlichkeiten standen zur Verfügung.

Bild von Tumisu auf Pixabay

Und dann doch ab dem 2. November wieder ein Teil-Lockdown, der die Initiativen der Flüchtlingshilfe stark ausbremst:

  • Deutschunterricht in Gruppen kann nicht stattfinden, nur bilateral mit allen nötigen Hygienevorkehrungen;
  • der Schwimmunterricht, der gerade so hoffnungsvoll begonnen hatte, muss zunächst wieder ruhen;
  • die Fahrradwerkstatt bleibt vorerst geschlossen;
  • unsere Standardveranstaltungen (Donnerstagstreff, Stammtisch) können aktuell nicht stattfinden;
  • auch Ausflüge in kleinen Gruppen sind im November nicht möglich;
  • der geplante Computer-Kurs muss warten.

Umso mehr dürfen wir uns darüber freuen, dass viele der Helferinnen und Helfer nach wie vor Kontakt zu den Flüchtlingen halten, sie betreuen, in der deutschen Sprache weiterbringen, Ihnen bei der Wohnungs- und Jobsuche helfen – sie einfach spüren lassen, dass sich jemand um sie kümmert. Ihnen gebührt unser aller Dank.

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