Begegnung der Kulturen

Unser Sommerfest war ein großer Erfolg

Speisen aus Afghanistan, Syrien, Eritrea und Äthiopien reihten sich dicht an dicht auf einem meterlangen Buffet. Die Gäste des Sommerfestes der Flüchtlingshilfe ließen sich nicht lange bitten, etwas von den Köstlichkeiten zu probieren. Einer nach dem Anderen reihte sich in die Schlange ein, die zeitweise sogar bis vor das große Speisenzelt reichte. So hatten die Integrationslotsen/-innen einiges zu tun, um die Besucher des Festes in der Lise-Meitner-Straße zu verköstigen.

Gut gestärkt durften sich dann Geflüchtete, Helfer, Mitarbeiter der Stadt und Freunde der FHD auf ein abwechslungsreiches Programm freuen. Zauberer Phillipp Walter verzauberte die Besucher mit einigen seiner Tricks. Auch bei den Tanzeinlagen der quirligen „Little Sweethearts“ der Dietzenbacher Tanzgarde staunte das Publikum nicht schlecht. Dass er durchaus ein Gespür für Musik hat, bewies hingegen Abbas. Denn der Syrer hat sich das Klavierspielen selbst beigebracht und trug ein paar frei interpretierte Melodien auf dem Keyboard vor.

Während die Erwachsenen zu Beginn der Veranstaltung interessiert den Worten des ersten Vorsitzenden Gerd Wendtland sowie des Ersten Stadtrats Dieter Lang und den Mitarbeitern der AWO lauschten, waren die Kinder sicherlich froh, dass es für sie ein besonderes Angebot gab. Die Jungen und Mädchen konnten etwa am Glücksrad der Fahrradwerkstatt drehen und verschiedene Preise abstauben. Außerdem konnten sie sich Henna Tattoos malen lassen und sich bei Heike Lacey im Spielzimmer den ganzen Tag ordentlich austoben. Eines zeigte das Sommerfest, wie es auch der Erste Stadtrat formulierte, gewiss: Zwischen den Geflüchteten und Helfern der FHD hat sich ein starkes Band geknüpft.

Text: Anna Scholze

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