Angst vor „Entwurzelung“

Unter diesem Titel berichtet die Offenbach-Post über das Schicksal der Flüchtlinge, die in der Gemeinschaftsunterkunft am Kindäcker Weg leben. Sie müssen demnächst ihre Wohnungen verlassen und werden in verschiedenen Unterkünften im Kreis Offenbach untergebracht. Die Flüchtlingshilfe Dietzenbach sieht dieses mit Sorge:

  • Die Geflüchteten leben seit ca. zwei Jahren in Dietzenbach. Sie haben inzwischen ihr Leben hier eingerichtet.
  • Sie haben persönliche Beziehungen im Dietzenbacher Umfeld gefunden.
  • Sie werden zu einem Gutteil von Helferinnen und Helfern der Flüchtlingshilfe betreut; dadurch sind auch persönliche Beziehungen gewachsen.
  • Viele sind berufstätig und nutzen entsprechende Verkehrsverbindungen.
  • Sie kennen das Umfeld und die vorhandene Infrastruktur.
  • Sie leben hier in Zweibettzimmern; einige müssen dann deutlich schlechtere Wohnbedingungen auf sich nehmen.
  • Sie sind irritiert. Traumata der Flucht können womöglich wieder aufbrechen.

Wir hoffen darauf, dass doch ein größerer Anteil der Flüchtlinge in Dietzenbach verbleiben kann. Außerdem setzen wir darauf, dass unsere Kolleginnen und Kollegen in den aufnehmenden Kommunen mit gleichem Engagement die Betreuung dieser Geflüchteten übernehmen wird.

Vielleicht gelingt es ja auch , für den einen oder anderen eine Wohnung in Dietzenbach zu finden. Wenn Sie vielleicht ein Zimmer zur Untermiete oder ein kleines Appartement wissen, oder ein ehemaliges Kinderzimmer, das nicht mehr benötigt wird, oder eine Einliegerwohnung in einem Wohnhaus kennen, die nicht mehr benötigt wird: Dann melden Sie sich einfach mit unseren Kontaktformular.

Den Artikel aus der Offenbach-Post finden Sie hier:  Angst vor „Entwurzelung“

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